Das Hühnerei

Wie jede Vogelart sind auch Hühner nicht lebendgebärend, sondern legen stattdessen Eier, aus denen dann nach etwa 21 Tagen die Küken schlüpfen. Hierzu kommt es jedoch nur in den seltensten Fällen, denn das Hühnerei ist ein landwirtschaftliches Produkt von größter Bedeutung und wird als Nahrungsmittel verwendet. Die Eier, die in den Handel kommen, sind für gewöhnlich unbefruchtet und werden von speziellen Legehennen produziert. Anders als ihre Artgenossen, die später als Hähnchen auf dem Teller landen, steht diesen Tieren keine Schlachtung bevor, da diese ausschließlich zur Produktion von möglichst vielen Eiern gehalten werden.

Heutzutage werden in den entsprechenden Betrieben ausschließlich Legehennen gehalten, bei denen es sich um optimierte Hybriden handelt. Während wilde Hühner jährlich etwa 70 Eier legen, wird durch den Einsatz optimierter Hühner heute eine Legeleistung von rund 300 Eiern pro Jahr und Huhn erreicht. Mit der entsprechenden Haltung, Fütterung und Hygiene kann eine Legehenne sogar alle 24 Stunden ein Ei legen.

Agrarbetriebe legen aus wirtschaftlichen Gründen großen Wert auf eine maximale Legeleistung, schließlich lässt sich nur so ein maximaler Profit erzielen. Zudem ist eine hohe Leistung der Legehennen erforderlich, weil der Bedarf an Hühnereiern stetig steigt. Der Verzehr von Hühnereiern besteht nicht nur aus Spiegeleiern oder gekochten Eiern, schließlich ist auch in vielen anderen Lebensmitteln ein gewisser Teil Ei enthalten. So finden Hühnereier beispielsweise in der Produktion von Nudeln oder Teigwaren häufig Anwendung.

Folglich ist das Hühnerei eines der wichtigsten Lebensmittel überhaupt. Darüber hinaus ist es aufgrund seiner Inhaltsstoffe äußerst gesund. Nichtsdestotrotz sollte man es auf keinen Fall übertreiben, denn ein übermäßiger Genuss von Eiern kann unter Umständen den Cholesterinspiegel in die Höhe treiben.